Biosphärenreservat La Gomera

Biosphärenreservate sind Gebiete der Land- oder Küsten-/Meeresökosysteme oder eine Kombination aus beidem. Sie sind im internationalem Rahmen anerkannt als Programa sobre el Hombre y la Biosfera (MaB) – Programm des Menschen und der Biosphäre – der UNESCO.

Jedes Biosphärenreservat muss drei grundlegende komplementäre Funktionen erfüllen: Erhaltung, Entwicklung und Logistik (Unterstützung der Forschungsprojekte). Biosphärenreservate fördern die Erhaltung der natürlichen und kulturellen Biodiversität, die Forschung, die Bildung und Ausbildung, die Beteiligung der Öffentlichkeit und der internationalen Zusammenarbeit.

Das Biosphärenreservat von La Gomera bedeckt die gesamte Insel und viele Bereiche der Nord-und Südküste. Dieses Reservat basiert auf einer einzigartigen Reihe von kulturellen Werten, der Fülle von Landschaften und Ökosysteme. Die Insel wurde im Juli 2012 zum Biosphärenreservat erklärt.

Es gibt aktuell 4.182 gezählte Arten, von denen 1.021 endemisch sind und 264 nur auf La Gomera existieren, da es eines der Gebiete mit den meisten endemischen Arten pro Quadratmeter in der Europäischen Union ist und zudem erhält man hier die größte und umfassendste Repräsentation des kanarischen Lorbeerwaldes (Laurisilva) – ein lebendiges Tertiärfossil.

Darüber hinaus präsentiert die ganze Geografie der Insel La Gomera unzählige und verschiedene Belege von kulturellem und traditionellem Erbe, was mit den kleinen Ortschaften, die sich über die Insel verteilen, in Verbindung gebracht wird.

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Chipude

Chipude ist die Ortschaft des Hochlands der Gemeinde Vallehermoso und umschließt die südwestlichen Gebiete am Rande des Nationalparks Garajonay. Es war eine der ersten wichtigen Orte der Insel nach der Ankunft der Spanier, aber in präkolumbischen Zeiten, war sie schon eine Gegend von großer Bedeutung für die Gomeros, dank des Naturdenkmals La Fortaleza, welches ein […]

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